Reviewed by:
Rating:
5
On 23.01.2020
Last modified:23.01.2020

Summary:

Er sagte, Xhamster, um einen belsten Snuff-film handelt, Im Schwimmbad Porn. Die gegner argumentieren, meist, beautiful amateur trannies and big cock asian ladyboys in high quality transsexual XXX movies.

Chubby nancy genießt reifen Freund für einen heißen word-of-mouth zusammen. bbw Milf doppelt eingedrungen. Gefickt wirklich gut! In dieser DP Dreier von FrauPorno können Sie sich harte Analsex Filme anschauen. Sexbombe Nancy ruft doppelt eingedrungen wirklich hart. 40%. Busty Sexbombe Nancy ruft doppelt eingedrungen wirklich hart | diese frauen sind sexy und sie wissen es. vielleicht ist das, warum sie hier sind gefickt zu.

Busty Sexbombe Nancy ruft doppelt eingedrungen wirklich hart | diese frauen sind sexy und sie wissen es. vielleicht ist das, warum sie hier sind gefickt zu. Nancy sieht aus Rauchen heiß in Ihrem Karo-outfit. Sie nimmt Ihre Kleider aus in einer sexy Art und Weise langsam, dass Sie große Kurven. Diese riesigen. Busty Sexbombe Nancy ruft doppelt eingedrungen wirklich hart | diese frauen sind sexy und sie wissen es. vielleicht ist das, warum sie hier sind gefickt zu.

Sexbombe Nancy Ruft Doppelt Eingedrungen Wirklich Hart Account Options Video

Die Simpsons Deutsch_KRÜMMUNG$ 5/5

Ich bin ihnen zu Dank verpflichtet. Wer in deutschen Feuilletonredaktionen etwas auf sich hielt, widmete dem neuesten Werk des französischen Soziologen eine Rezension, die fast immer positiv, manchmal begeistert bis euphorisch ausfiel.

Beiläufig eröffnete sich ein reiches Feld für Studenten der Publizistikwissenschaft auf der Suche nach den eingeschliffenen Mustern der Kulturberichterstattung1.

Im Frühjahr gastierte die Berliner Schaubühne mit einem stark an das Buch angelehnten Stück im Hamburger Thalia-Theater.

Im ausverkauften Haus, so hatte es den Anschein, versammelte sich alles, was zumindest in der linksliberalen Kulturelite der Hansestadt Rang und Namen beanspruchen konnte.

Der die sparsame Handlung auf der Vorderbühne streckenweise begleitende Videofilm, jenes dramaturgische Versatzstück, ohne dass das deutsche Regietheater undenkbar ist, zeigt zunächst den Autor, wie er im Zug in seine Heimatstadt Reims reist.

Später machen uns dokumentarische Bilder mit dem historischen Kontext des Buches vertraut, wie ihn auch Eribon als erklärende Folie für seine lebensgeschichtliche Entfremdung verwendet: Mitterand, Blair, Schröder im Kontrast zu dem von ihnen verratenen französischen Proletariat.

Deren neoliberale Politik hat es am Ende eines vergeblichen demonstrativen Widerstands in die Arme des Front National getrieben.

Zur Kritik der Salon-Soziologie Ich setze mich mit Werk und Autor in drei Schritten auseinander.

Zunächst richte ich den Scheinwerfer auf das zentrale Thema des Buches, den vom sozialen Aufstieg provozierten Milieubruch. Im Unterschied zu seinem älteren Bruder, der sich ein Leben lang nicht aus der Enge seiner sozialen Herkunft befreien kann und wohl auch nicht will, gelingt dem hervorragenden Schüler Didier, der lange schon als Schwuler diskriminiert ist, die schrittweise Loslösung aus der Arbeiterschaft.

Als Student an der Sorbonne in Paris erreicht er zwar einen Studienabschluss, scheitert jedoch an der Promotion. Als sein Vater stirbt, zieht es den Avancierten von Paris zurück zu den Stätten seiner Kindheit.

Mit der Mutter über alte Familienfotos gebeugt, wird das lange Verdrängte auf unangenehme Weise wieder lebendig. In recht eindringlicher Weise lässt der Autor den Leser teilhaben an Schamgefühlen und schlechtem Gewissen, die die von der Rückkehr nach Reims ausgelöste Reise in sein Inneres bei Eribon hinterlassen.

Der Aufsteiger stellt sich in durchaus sensibler Weise seiner sozialen Entfremdungserfahrung. Je tiefer er in seine neue Lebenswelt eingedrungen war, umso unerträglicher wurde ihm die alte.

Er hat sie nicht nur hinter sich gelassen, er will sie auch vergessen machen. Manchmal jedoch holt ihn seine Herkunft ein.

Politisch, ökonomisch, sozial, kulturell — auf allen denkbaren Ebenen des individuellen Lebenszuschnittes vertiefte sich im Lauf der Jahre für Eribon die Kluft zwischen Herkunft und avancierter Existenzweise.

Kaum volljährig, war Didier Eribon, der Arbeitersohn, noch während der Nachwehen des Mai in die Welt von Paris eingetaucht, den Ort seiner Sehnsucht.

Ich war zwanzig. Wie sehr ich davon geträumt hatte! Die Orte und Menschen aus Beauvoirs Memoiren!

Endlich erleben, was sie beschreibt! Aber genau diese Legenden interessierten mich damals. Es stimmt ja wirklich, dass das intellektuelle Leben dieser Zeit mit seinen vielfältigen Verbindungen zu Gesellschaft, Politik und Kultur eine geradezu magnetische Wirkung entfalten konnte.

Die Welt von Reims, in die er zurückkehrt, ist ihm eigentlich immer fremd gewesen. Hier fühlte er sich, im Unterschied zu seinem Bruder und erst recht zu seinen Eltern, nie wirklich zu Hause.

Sein sozialer Aufstieg überbrückt zwar eine lange Strecke. Er hat ihn nicht nur, wie Dahrendorf umschrieb, aus den Niederungen sozialer Verachtung auf das Plateau gesellschaftlicher Teilhabe geführt, sondern darüber hinaus mindestens ein ganzes Stück weit in die steile Wand zum Gipfel hinein.

Dabei hat er jedoch nicht Liebgewordenes hinter sich gelassen sondern Verachtetes. Wie tief sozialer Aufstieg in den Habitus einer Persönlichkeit eingreifen kann, hat uns Pierre Bourdieu am Beispiel seiner glänzenden Schilderung von psychosozialen Konturen kleinbürgerlicher Identitäten geschildert Vgl.

Wenn sich der bildungsbeflissene Arbeitersohn emporzustrampeln versucht, muss er ja früher oder später das schwere Gepäck solidarischer Grundorientierungen abstreifen, die ihm seine Herkunft in beengten Verhältnissen häufig mitgegeben hat.

Wer sich erfolgreich gegen Ausbeutung und Verelendung zur Wehr setzen will, muss auf ein Minimum von Bereitschaft zu kollektiver Auflehnung zurückgreifen können.

Noch in den tradierten Formen volkskultureller Geselligkeit, im Vereinsleben des Arbeiterviertels, in der Kollegialität am Arbeitsplatz, ohne die oft berufliche Anforderungen nicht zu bewältigen sind, verbergen sich Keimformen von Solidarität, dieses Grundstoffs proletarischer Alltäglichkeit.

Wer aber nach oben kommen will, dem kann das Dispositiv von Hilfsbereitschaft in allen Lebenslagen nur im Weg stehen, wo ausgefahrene Ellenbogen in Verbindung mit frecher Selbstinszenierung gefragt sind.

Derartige Irritationen seiner personalen Identität hatte der Rückkehrer Didier Eribon kaum zu verkraften. Wie aber kann einer, so ist zu fragen, die gesellschaftlichen Strukturbrüche begreifen, die das neue von seinem alten Leben trennen, wenn er die alten Strukturen nie wirklich verinnerlicht hat?

Der 11 Soziologe Didier Eribon ist ja ausdrücklich angetreten, uns am Beispiel seiner Wanderung durch ein zerklüftetes, aber steil nach oben führendes soziales Feld nicht nur ein Licht aufzustecken über die inneren Qualen des Avancierten, sondern über die Signatur der von Klassen zerrissenen französischen Gesellschaft der Gegenwart.

Wenn wir es aber mit soziologischem Blick lesen, verliert Eribons Werk doch einiges von seiner eindringlichen Kraft. Dadurch aber wird nicht recht deutlich, was soziale Mobilität im Kontext seines Herkunftsmilieus letztlich bedeutete.

Mindestens ebenso wichtig ist der zweite Aspekt, nämlich die offensichtliche Unterschätzung des Bildungskapitals seiner Eltern für den eigenen Lebensweg.

Gerade dadurch verliert sein Strukturbild scharfe Konturen. Spätestens, wenn der Autor uns eine Vorstellung von der sozialen Welt seiner Heimatstadt vermitteln will, muss der um begriffliche wie empirische Genauigkeit bemühte Leser ins Grübeln kommen.

Eribon , S. Einem Romanschriftsteller wird man eine solche Nachlässigkeit durchgehen lassen, aber einem Soziologen? Folgerichtig suchten die Arbeiter von Reims, folgt man Eribon, ihr politisches Heil bei den Kommunisten.

Kann es sein, dass Eribon, wie viele französische Intellektuelle der damaligen Zeit, den Einfluss der orthodoxen Marxisten auf das Denken und Handeln von Menschen jenseits ihres eigenen Milieus notorisch überschätzt?

Vielleicht handelt es sich dabei einfach um das Konstrukt einer bestimmten Theorie des Marxismus , die alle anderen Theorien ausgestochen hat und bis heute unsere Wahrnehmung der sozialen Welt sowie unsere politischen Kategorien bestimmt.

Durchaus einfühlsam schildert uns der in Paris zu sich selbst gekommene Soziologe seinen ungeliebten Vater. Aber gelingt es ihm auch, uns seine Stellung im sozialen Gefüge 12 plausibel zu vermitteln?

Ohne Schulabschluss reihte sich der gerade einmal Vierzehnjährige bereits in das namenlose Heer der ungelernten Industriearbeiter ein.

Wir lernen Vater Eribon als aufstiegsresistent und bildungsfeindlich kennen. Eine Zeit lang wollte er technischer Zeichner werden.

Ist denn das der charakteristische Habitus der armen Leute von Reims in den sechziger Jahren des Jahrhunderts gewesen oder verkörperte Vater Eribon nicht doch eher die Ausnahme?

Vater Eribon kam nicht so weit wie er wollte, brachte es aber immerhin erst zum Angelernten und später sogar zum Vorarbeiter Vgl.

So ideologisch borniert er zur nachhaltigen Verbitterung des Sohnes auch sein mochte, sparte er sich dessen schulische Karriere doch von seinem wie vom Munde seiner proletarischen Frau ab.

Didier sollte es einmal besser haben als seine Eltern. Kann uns der Autor im Ernst glauben machen, diese typisch kleinbürgerliche Disposition belege die ungebrochen proletarische Mentalität seiner Herkunftsfamilie?

Für seine Mutter gilt das gleiche wie für den Vater. Je näher wir sie in den Schilderungen ihres Didier kennen lernen, umso weniger will uns das krude Schema der Klassenstruktur einleuchten, in die Eribon seine familiengeschichtlichen Erkundungen einfügt.

Ihr Wechsel auf das Gymnasium scheiterte offensichtlich an materiellen Bedrängnissen. Die literarisch interessierte Frau litt ihr Leben lang darunter, ihre Existenz als ungelernte Arbeiterin fristen zu müssen.

Vergeblich versuchte sie, sich zum Beispiel mit Hilfe von Fortbildungskursen zur Sekretärin hochzukämpfen. Nun durchstöbert der heimgekehrte Pariser Intellektuelle zusammen mit seiner vom Leben enttäuschten Mutter die vergilbten Fotos von Wegbegleitern seiner Kindheit.

Er erinnert sich daran, wie ihm seine Mutter mit den Portraits in der Hand ein ganzes Universum sozialer Lebenswege auffächert.

Was aus all den Menschen auf den Fotos geworden sein mag! Vom Fabrikarbeiter über den Maurer, den Arbeitslosen bis zum Polizisten reicht die Spannweite.

Eine Schwägerin ist als Sekretärin tätig, die Cousine ist Finanzbeamtin geworden. Lohnt es sich also nicht, ihren womöglich bei aller Ähnlichkeit basaler Existenzmerkmale auch divergierenden Wünschen und Interessen nachzuspüren?

Der kategorisierende Zugriff des Pariser Intellektuellen sucht und findet immer nur das Gemeinsame im Verschiedenen. Irgendwie ist alles immer noch so wie früher.

Mit feinem Gespür für die erlittenen seelischen Beschädigungen, entfaltete Didier Eribon das soziale Panorama seiner Kindheit und Jugend in Reims.

Als Rückkehrer jedoch legt er die ganz grobe Elle an. Bourdieu, der von Eribon Bewunderte, stand zwar immer mit einem Bein in der Tradition von Karl Marx, verachtete aber aus guten Gründen auch Norbert Elias und Max Weber nicht, wenn es darum ging, seine analytischen Instrumente zu schärfen.

Und er war sich nie zu schade, der sozialen Welt auch als empirischer Sozialforscher methodisch sorgfältig zuleibe zu rücken. Wenn wir nur über die ökonomische Stellung von Subjekten und sozialen Gruppen Bescheid wissen, können wir weder hinreichend ermessen, welchen Platz im sozialen Gefüge sie einnehmen noch verstehen, was für sie sozialer Aufstieg bedeutet.

Das Streben nach Wissen und Bildung ebenso wie der sich dabei einstellende Erfolg oder Misserfolg, etwa im Hinblick auf die berufliche Verwertung des Erlernten, liefern uns wichtige Fingerzeige nicht nur für den Habitus, sondern auch für die Mobilitätsdispositionen der Akteure.

Wie wir aus der Schilderung seiner prinzipiell bildungsorientierten Eltern und, eher beiläufig, des bildungsresistenten Bruders in Übereinstimmung mit vielen soziologischen Studien verstehen können, ist prinzipielle Bildungsbereitschaft keineswegs ein Privileg der Begüterten und Avancierten in unserer Gesellschaft.

Sie begegnet uns heutzutage mindestens rudimentär auch in ihren unteren Etagen. Sie verschwindet allerdings häufig 14 aus dem Horizont unserer Aufmerksamkeit, weil sie, wie im Fall der Mutter Didier Eribons, auf ein lebenslang vergebliches Bemühen hinausläuft.

Wir werden später am Beispiel der Analyse von Oliver Nachtwey noch sehen, dass Soziologen, die das kulturelle Kapital weitgehend aus der Analyse ausblenden, letztlich zurückfallen auf ein eindimensionales Strukturbild, das der Komplexität moderner Gesellschaften nicht gerecht werden kann.

Wagner setzte sich mit Eribons Auftritt bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin im Dezember auseinander Vgl.

FAZ vom 6. Eine ähnlich scharfe Klinge wie Wagner schlägt Walther. Dem hält Walther entgegen, dass sich der FN in Frankreich zu 71 Prozent auf Menschen stütze, die sich als Angehörige der Mittelschicht verstehen vgl.

Vermutlich prallt diese Kritik an Eribon ab, denn zu welcher sozialen Schicht sich Menschen hinzuzählen, ist diesem Soziologen mit seinem objektivistischen Schichtungsverständnis unbedeutend.

Was immer Teile der Arbeiter über ihre soziale Lage denken mögen, sie bleiben doch — auf Gedeih und Verderb?

Armin Nassehi deutet Eribons Werk als eine Art Anklage gegen sozialistische beziehungsweise sozialdemokratische Reformpolitik.

Man kann sich nur schwer des Eindrucks erwehren, dass hier einer nicht in die Stadt seiner sozialen Herkunft zurückgekehrt ist sondern in das Bild, das er sich davon schnitzte, das noch dazu verschleiert wird durch die Brille eines kruden Dogmatismus.

Nostalgische Rückschau mischt sich mit schlechtem Gewissen und struktursoziologisch Unausgegorenem. Obwohl die genauere Betrachtung des Lebensweges seiner Familie ihm nahe gelegt hätte, die Bedeutung von Bildungskapital für die Konstituierung sozialer Schichtung wie für die verbreiteten Dispositionen zu sozialem Aufstieg zu würdigen, verharrt Eribon in den Kategorien eines eindimensionalen Gesellschaftsbildes.

Sein soziologisches Missverständnis unterstreicht die Notwendigkeit einer begrifflich genauen wie empirisch solide fundierten Soziologie sozialer Schichtung.

Wer darauf verzichtet, kommt weder differenzierter struktureller Ungleichheit noch den Turbulenzen persönlicher Identitätskrisen auf die Spur. Es spricht für Didier Eribon, dass er für diese selbstgefällige Attitüde zu sensibel ist.

Vielleicht hat er das dem Meister Bourdieu abgeguckt. Wäre die Gesellschaft so erratisch gespalten, wie Eribon das sieht, machte eine solche Frage gar keinen Sinn, denn dann reduzierte sich ja sozialer Aufstieg auf eine vernachlässigenswerte Randerscheinung.

Solange diese nicht das Gegenteil bewiesen haben, gelten sie prinzipiell als käuflich für jedermann. Die Sozialstruktur der modernen Gesellschaft ist und bleibt eine verwickelte Angelegenheit.

Versetzen wir uns ein letztes Mal in die zerrissene soziale Welt des Didier Eribon. Sein sozialer Aufstieg hat ihn vom Milieu seiner Herkunft weit weg geführt.

Es scheint aber wichtig zu sein für Nähe und Distanz, die den Rückkehrer umfangen mögen, sich klar zu machen, in genau welches soziokulturelle Segment ihn sein Weg geführt hat.

Hier tritt der brillante Denker auf, dem die Prominenz seiner Fernsehauftritte vorauseilt, dort ist einer unmittelbar als kapitalistischer Ausbeuter identifizierbar, womöglich verantwortlich für das Schicksal Tausender von Arbeitsplätzen.

Beiläufig erinnert sich Didier Eribon, wie stolz sein ansonsten intellektuellenfeindlicher Vater war, als er unverhofft seinen avancierten Sohn auf der Mattscheibe erblickte.

Hätte er sich ähnlich über den erfolgreichen Industriekapitän freuen können? Auch der erfolgreiche Intellektuelle, ob Salonlöwe oder nicht, hat aus dem Blickwinkel des klassenbewussten Arbeiters seine Herkunft hinter sich gelassen, aber er hat nicht unbedingt schon qua sozialer Stellung die Seite gewechselt.

Man kann ihn als womöglich schrulligen Wichtigtuer durchgehen lassen. Mit einem Wort: Wenn der intellektuelle Prinz nur lange genug um das Dornröschen buhlt, mag es ihn erhören.

Ob sich daraus ein Bund fürs Leben schmieden lässt, steht auf einem anderen Blatt. Der Raubritter aber, der sich der Schlafenden zu bemächtigen sucht, muss mit schroffer Abweisung rechnen.

Wohl kaum, denn derart beliebig lassen sich ungleich verteilte Lebenschancen kaum mischen. Wenn wir jedoch wie Eribon Gesellschaft als erratischen Block denken, landen wir auch in einer Sackgasse.

Wie sehr ihnen das eigene verkrustete Gesellschaftsbild notorisch stets im Wege stand, dafür sind viele Kommunisten ein gutes Beispiel.

Wenn ich recht sehe, sind sie damit kaum jemals politisch wirklich durchgedrungen. Wenn wir also genauer herausfinden wollen, welche Chancen Solidarität, ob in Gestalt des gesellschaftlichen Zusammenhalts oder als Mittel im kollektiven sozialen Konflikt für sich heute noch beanspruchen kann, können wir von Didier Eribon vor allen Dingen lernen, wie unverzichtbar die theoretisch ausgefeilte und empirisch abgesicherte Analyse unserer Gesellschaft ist.

Zur Kontroverse über soziale Schichtung der modernen Gesellschaft in der Soziologie Jede Epoche der Gesellschaftsgeschichte provoziert die soziologischen Begriffe, die sie verdient.

So schien es jedenfalls lange Zeit. In den Anfängen der Bundesrepublik Deutschland beobachtete Helmut Schelsky gegenläufige Mobilitätsbewegungen.

Qualifizierte Arbeiter und Angestellte, vom einsetzenden Wirtschaftswunder beflügelt, stiegen im Statusgefüge nach oben. Schelsky Sofort erhoben sich Einwände.

Dahrendorf , S. Am Vorabend der turbulenten Studentenrevolte beherrschten, wenn ich mich recht erinnere, die immer neue Verästelungen hervortreibenden Schichtungsmodelle in der Folge von Karl Martin Bolte und anderen die soziologischen Seminare an deutschen Hochschulen Vgl.

Nach drehte sich der Wind. Für einen längeren Zeitraum schob sich die Tradition von Marx in den Vordergrund der Strukturanalyse. Das hat womöglich auch damit zu tun, dass in unseren Hochzeiten der Mediengesellschaft nur Aufmerksamkeit findet, wer auch im Feld der Wissenschaft und nicht nur in Pariser Salons und deutschen Feuilletonredaktionen nicht vor schrillen Übertreibungen zurückschreckt.

Wie sonst ist der Erfolg Didier Eribons aber auch von Andreas Reckwitz zu erklären, von dem noch zu reden sein wird?

In dieser Gemengelage lohnt es sich, einen Moment inne zu halten und mindestens ein Stück weit den kontroversen soziologischen Versuchen zu folgen, der auf den ersten Blick verwirrenden Vielfalt gesamtgesellschaftlicher Beziehungsmuster begrifflich auf den Grund zu gehen.

Was sagen uns Schichtungsanalysen über ungleich verteilte Lebenschancen und — nicht zuletzt — wie durchlässig ist das gesellschaftliche Gefüge unserer Zeit für Mobilitätsprozesse?

Etwas anderes kommt hinzu: Häufig wird Gleiches verschieden und Verschiedenes gleich bezeichnet, je nach dem, wie wichtig den um richtige Erkenntnis streitenden Soziologen genaue Definitionen sind.

Auf diesen Aspekt gehe ich kurz ein, bevor ich die Aufmerksamkeit wesentlichen inhaltlichen Kontroversen zuwende.

Begriffsbildungen können verwirren, wenn sie in der wissenschaftlichen Kommunikation anders besetzt sind als in der Alltagssprache. Warum sollte die vertikale Differenzierung des Sozialen eine historische Konstante sein?

Viele Jahre später, bei nochmaliger Lektüre des Textes, habe ich das Fragezeichen durchgestrichen.

Kann es sein, dass er sich für eine mühsame Klärung begrifflicher Zusammenhänge weniger interessiert als für flinken, oberflächlichen Feuilletonismus?

Ähnliche Verwirrung stiftet Hans-Ulrich Wehler. Wehler , S. Flüchtet er sich womöglich in den Plural, weil ihm die genauen Abgrenzungen zu schwierig oder gar unwichtig erscheinen?

Facharbeiter erwähnt er ausdrücklich nicht. Lange Zeit in der wissenschaftlichen wie politischen Diskussion wegen seiner Verwurzelung im Marxismus geächtet, erfährt der Begriff der sozialen Klasse seit einigen Jahren eine erstaunliche Renaissance.

Nicht nur linke Ideologen, sondern auch politisch unverdächtige Feuilletonredakteure und Leitartikler gehen virtuos mit dieser Kategorie um.

Der hatte sich einmal vor Jahren im Fernsehen fürchterlich über die Verwendung dieses Begriffs durch Soziologen aufgeregt. Lassen sich klassenspezifische Verhaltensauffälligkeiten nachweisen?

Davon aber kann keine Rede sein, wie schon der flüchtige Blick in die einschlägige Literatur unter Beweis stellt. Immer dann, wenn sich die Angehörigen einer wissenschaftlichen Disziplin auch nicht annähernd auf ein bestimmtes Konzept zur Erklärung von Aspekten ihres Gegenstandsfeldes einigen können, haben sie die Pflicht, ihr jeweiliges Begriffsverständnis offen zu legen.

Gerade wähnen sich die Insassen in Sicherheit, als das Schlauchboot über eine steile Felswand abstürzt.

Aber so wie das Schlauchboot nach dem Absprung aus dem Flugzeug sicher auf dem Schneefeld landete, landet es jetzt in einem Gebirgsfluss.

Wir sehen, wie das Schlauchboot mit Indiana, Willie und Shorty im Licht der Sonne ru- hig auf dem Fluss dahintreibt. Wieder ein Ruhepunkt der Handlung.

Indiana und seine Gefährten sind in Sicherheit. Oder doch nicht? Die Kamera zeigt uns das Bild des auf dem Fluss dahintreibenden Bootes, aus einiger Distanz und vom Ufer aus, möglicherweise in der Perspektive eines Beobachters?

Tatsächlich sind wenig später dessen Beine zu sehen. Erschrecken der Insassen — aber diesmal ist der Zu- schauer irregeführt worden, und die Spannung löst sich alsbald wieder.

Indiana und sei- ne Gefährten sind in einem indischen Dorf gelandet. Dort wartet ein neues Abenteuer auf sie und die eigentliche Spielfilmhandlung kann beginnen.

Eine Exposition ist das alles noch nicht. Diese ist Gegenstand erst der folgenden Sequenzen, in denen wir mit Indiana erfahren, dass aus dem Heiligtum des indischen Dorfes, in dem Indianas abenteuerliche Flucht aus China endete, ein wunderkräftiger Stein geraubt wurde, dass dieses Dorf nun dahinsiecht usw.

Der Nullpunkt, von dem aus die Handlung dieses Indiana-Jones-Films ihren Anfang nimmt, ist die Begegnung Indianas mit dem alten Mann, dem Ältesten des indischen Dor- fes.

Diese Begegnung steht am Anfang der eigentlichen Exposition. Hinzu kommen die Enthüllungen Colonel Brandons über Willoughbys frühere Frauengeschichten.

Auch Elinors Situation ist in eine Krisis geraten, denn sie muss erfahren, dass Edward Fer- rars seit Jahren heimlich mit der ambitionierten, aber ordinären Lucy Steele verlobt ist.

Als diese — heimliche — Verlobung bekannt wird, droht Edwards Mutter diesem mit Enterbung, er jedoch ist bereit, zu seinem Eheversprechen zu stehen.

Die tapfere Elinor trägt ihm nun, im Auftrag Colonel Brandons, die freie Pfarrstelle auf dessen Landsitz an. Auf der Rückreise von London nach Barton Cottage erkrankt Marianne schwer.

Die letzte Phase der Handlung insgesamt sechs Sequenzen — spielt wieder auf Barton Cottage. Sequenz 1 — die erste also dieser sechs Sequenzen der letzten Handlungsphase — zeigt die nach Mariannes Genesung veränderte Situation.

Marianne hat die Werbung Colo- nel Brandons angenommen, während Elinor, klaglos und in sich gekehrt, sich mit der endgültigen Trennung von Edward Ferrars abzufinden bemüht.

Die Handlung scheint damit an ein — sicher wenig befriedigendes, aber durchaus mögliches — Ende gekommen zu sein. Die erste der insgesamt elf Einstellungen dieser Sequenz gibt uns die notwen- dige räumliche und zeitliche Orientierung: Barton Cottage im Frühling, Blick auf die Flussmündung.

Einstellung 2 ist als Plansequenz konzipiert: Wir sehen die kleine Mar- garet in ihrem Baumhaus; sie steigt herab und läuft auf das Haus zu — die Kamera begleitet sie —, vorbei an der rekonvaleszenten Marianne in ihrem Liegstuhl vor dem Haus; ihr gegenüber der Colonel, der ihr aus Shakespeares Sonetten vorliest die schon in Mariannes Affäre mit Willoughby eine Rolle spielten.

Einstellung: Marianne und der Colonel, jetzt aus entgegengesetzter Richtung aufge- nommen — ein sogenannter Achsensprung, der allerdings nicht unmotiviert ist, denn die folgende 4.

Einstellung macht deutlich, dass es sich hier um die Perspektive Elinors handelt, die die beiden still beobachtet. Die 5. Einstellung verdeutlicht dann in einer Aufnahme mit erweiterter Tiefenschärfe die Situation: Im Inneren des Hauses, vor dem Fenster zum Garten sitzen — im Vordergrund des Bildes — Mrs.

Dashwood und Elinor, Mrs. Durch das Fenster sieht man, im Hintergrund des Bildes, Marianne und den Colonel. Als Mrs. Die letzten fünf Einstellungen der Sequenz konzentrieren sich dann — in einem konventionellen Schuss-Gegenschuss- Verfahren — auf Marianne und den Colonel, der seine Lesung beendet und Marianne mit- teilt, dass er für einige Tage verreisen müsse.

Ein kleines Moment der Spannung bleibt freilich, bedarf noch der Lösung: Was hat der Colonel vor? Aber Mariannes Reaktion lässt darüber hinaus nicht den Schluss zu, dass es sich hier um ein die Handlung noch einmal entscheidend vorantreibendes Moment der letzten Spannung handele.

Am Anfang 1. Einstellung eine Totale, dann 2. Einstellung wieder eine Plan- sequenz: die Schwestern zunächst in der Halbtotalen, dann halbnah; wobei die Kamera ihre Bewegung aufgreift, sie ein Stück begleitet, mit ihnen stehen bleibt, Marianne, die einige Schritte weitergeht, verfolgt, den Blick über die Flussmündung freigibt.

Es folgen noch drei Nahaufnahmen: Elinor, Marianne, dann wieder Elinor. Gegenstand ihres Gespräches ist Willoughby. Marianne vergleicht ihr Verhalten dabei mit dem der Schwester.

Sequenz 3, wieder etwas länger, zeigt eine Szene im Wohnzimmer des Hauses: Mrs. Dashwood und ihre drei Töchter am runden Tisch, Marianne schreibend, Elinor aus einem französischen Buch vorlesend.

Der Diener Thomas betritt das Zimmer, um im Kamin Holz nachzulegen. Er war in Exeter, zum Einkaufen, nicht zuletzt, weil dort das Fleisch billiger sei, und kann einige Neuigkeiten berichten.

Er, Thomas, habe die Nachricht von Mrs. Die letzte Einstellung zeigt noch einmal die Schwestern am Tisch; im Hin- tergrund verlässt Thomas das Zimmer.

Dann steht Elinor auf, um ihrerseits das Zimmer zu verlassen — sie zieht sich zurück, ihre übliche Reaktion auf Dinge, die sie besonders bewegen.

Sequenz 4: Am Anfang wieder ein Totale: ein Fuhrwerk auf der Strasse. Dann 2. Ein- stellung der Blick auf Barton College; das Fuhrwerk hat unterhalb des Hügels halt gemacht.

Die 3. Einstellung führt in das Wohnzimmer, ein Piano ist eingetroffen, ein Geschenk des Colonels an Marianne, wie wir aus einem Brief erfahren, den die Mutter vorliest.

Ein letzter Rest von Spannung ist damit gelöst. Marianne setzt sich an das Klavier, das seinen Platz vor dem Fenster gefunden hat, und beginnt zu spielen.

Durch Überblendung geht aus diesem Bild die nächste Einstellung hervor, ein Landschaftsta- bleau. Ein Panoramaschwenk lenkt den Blick auf Barton College.

Auf der Tonspur geht das Klavierspiel Mariannes, die jetzt auch singt, weiter. Es könnte ein Schlusstableau sein. Die Geschichte Mariannes hat ihr glückliches Ende gefunden.

Die Heirat Edwards mit Lucy Stele scheint ein Faktum zu sein und Elinor hat sich mit ihrem Los abgefunden Und doch kommt alles anders.

Das Landschaftstableau mit dem Panoramaschwenk war bereits die 1. Zunächst wieder 2. Einstellung ein Bild Mariannes am Klavier; sie spielt und singt immer noch, aber trägt jetzt ein anderes Kleid: Klavierspiel und Gesang haben also einen Zeitsprung überbrückt.

Im Garten vor dem Haus — vor dem Fenster, an dem Marianne sitzt — sind die Mutter, auf einem Stuhl sitzend, und Elinor mit Wäscheflicken bzw. Gartenarbeiten beschäftigt.

Margaret pfeift auf einem Blatt. Reiter haben in diesem Film wiederholt die Funktion, wichtige neue Elemente in die Handlung einzuführen. Die Mutter entdeckt den Kömmling zuerst: Colonel Brandon.

Wer sollte es auch sonst sein? Elinor schaut genauer hin und muss feststellen, dass es nicht Bran- don ist. Margaret erkennt ihn als erste — es ist Edward Ferrars — und läuft ihm entgegen.

Auch hier in rhythmischer Wiederkehr die glei- chen Einstellungen: die Mutter und Elinor vor dem Haus, die auf ihrem Blatt pfeifende Margaret, der heransprengende Reiter Mit der Einstellung befinden wir uns im Wohnzimmer, wo die Frauen ihre Plätze einnehmen; Elinor legt noch schnell die Gartenschütze ab.

Einstellung: Edward betritt den Raum, schüchtern und linkisch — exakt in der gleichen Manier hatte er bereits in früheren Handlungsabschnitten einen Raum betreten, in dem Elinor sich befand auch in diesen früheren Einstellungen von rechts nach links — ein Bildelement, das von rechts von links ins Bild tritt, bedeutet immer et- was Unerwartetes, Ungewöhnliches.

Das bereits beobachtete Prinzip der rhythmischen Wiederholung der immer gleichen Einstellungen bestimmt auch die kinematographische Auflösung der folgenden Szene: die vier Damen auf ihren Plätzen, empfangsbereit; Ed- ward in der Tür; Edward zwischen den Damen sitzend; die Mutter; Edward am Kamin; die Schwestern Marianne und Margaret; Elinor.

Auffallend ist dabei, dass es sich zwar immer wieder um Schuss-Gegenschuss-Folgen handelt, allerdings ohne so etwas wie den Blick über die Schulter, durch den die Figuren in Beziehung gesetzt werden.

Diese stehen sich — im Gegenteil — deutlich distanziert gegenüber. Die Bilder konzentrieren sich zuletzt ganz auf Edward und Elinor.

Die Spannung — was bedeutet Edwards Auftritt, nachdem die Geschichte ja doch schon zu einem, wenn auch nicht voll befriedigendem, Ende gekommen ist?

Es gehe ihr erträglich, so die Antwort. Die Mutter will es genauer wissen, ob Mrs. Fer- rars sich denn bereits in der neuen Pfarre befinde.

Edward Ferrars. Robert Ferrars. Die Mutter und die Schwester verlassen eilends den Raum, von der Kamera hinausbe- gleitet.

Wir sehen die Mutter und die Schwestern, in gespannter Erwartung kommender Dinge, vor dem Haus. Die Mutter und Marianne fallen sich in die Arme.

Die gefühlvolle Musik, die längst eingesetzt hat, treibt einem Höhepunkt zu. Ein Becken- schlag bringt den Schnitt zur 1.

Einstellung der letzten Sequenz des Films, Sequenz 6. Eine ländliche Hochzeit. Marianne und der Colonel haben geheiratet.

Dem Brautpaar folgen, Arm in Arm, Elinor und Edward. Unter den Hochzeitsgästen alle weiteren Figu- ren der Handlung Nur einer scheint zu fehlen: Willoughby.

Aber auch er wird aus die- sem Film mit einem versöhnlichen Gestus verabschiedet. Die Folge der Hochzeitsbilder — diese letzte Sequenz setzt sich aus insgesamt 15 Einstellungen zusammen — wird nach der 4.

Einstellung unterbrochen durch drei Einstellungen, die Willoughby zeigen;die mittlere dieser drei Einstellungen ist eine Nahaufnahme.

Wir sehen Willoughby hoch zu Ross, auf einem Schimmel sitzend, von einem Hügel herab die Szene beobachtend. Marianne und ihr Colonel besteigen die Hochzeitskutsche.

Der Colonel wirft in der vorletzten Einstel- lung, Geldstücke in die Luft. Die Bildbewegung wird dabei zur Zeitlupe verlangsamt — kein Glück ohne Geld; auch das ist eine Weisheit der Romanautorin Jane Austen.

Es folgt noch ein Schlusstableau und der Film ist zu Ende. Tatsächlich hat alles was jemals an Spannung in diesem Film aufgebaut wurde, seine befriedigende Lösung gefunden.

Nichts ist mehr offen — selbst Willough- by wurde mit einem versöhnlichen Gestus aus der Handlung entlassen. Sie war der Ausgangspunkt der bis- herigen Überlegungen.

Diese Forde- rung stand bekanntlich lange im Zentrum der Aristoteles-Diskussion; aus ihr hat z. Zum anderen aber ein echtes Nebeneinander mehrerer Handlungen, die weder einen raum- zeitlichen noch einen figuralen Zusammenhang aufweisen müssen.

Ein Beispiel für einen Film mit zwei Haupt- handlungen ist Ang Lees S ENSE AND S ENSIBILTY. Auch dafür ein Beispiel: Mike Newells F OUR W EDDINGS AND A F UNERAL V IER H OCHZEITEN UND EIN T ODESFALL.

Auch die- se Nebenhandlung ist — in der ruhigen Selbstverständlichkeit, in der sie sich entwickelt — vor allem kontrapunktisch zur turbulenten, an Wendepunkten rei- chen Haupthandlung angelegt.

Diese Einheit ist in den zitierten Fällen überhaupt nicht in Frage zu stellen. Hier- her gehört vor allem der sogenannte Episodenfilm in einem weitesten Sinne.

In diesem Zusammenhang einige Bemerkungen zum Begriff der Episode. Im ersten Falle — der Addition — werden die verschiedenen Episoden locker an- einander gereiht.

I L D ECAMERON erzählt, nacheinander, acht Episoden, Geschichten aus Giovanni Boccaccios gleichnamiger Novellensammlung; I RACCONTI DI C ANTERBURY ist die Verfilmung von acht der insgesamt 22 Verserzählungen aus Geoffrey Chau- cers Canterbury Tales; der dritte Film greift auf fünfzehn erotische Erzählungen aus 1oo1 Nacht zurück.

Im zweiten Falle — der Alternation — ist das Mittel der Verknüpfung die Par- allelmontage. In diesem — für die Geschichte die Montage epochalen — Film werden vier zeitlich und räumlich voneinander unabhängige Handlungen durch Parallelmontage zusammengefasst: - die in der Gegenwart der USA, also zur Zeit des Ersten Weltkrieges, spie- lende Geschichte T HE M OTHER AND THE L AW, sowie die drei in historischer Vergangenheit und — von den USA des Jahres aus gesehen — in fer- nen Kulturen angesiedelten Geschichten: - die Geschichte des Untergangs des babylonischen Reiches; - der Prozess Jesu; - die Ereignisse der Bartholomäusnacht im Paris des Jahres Hier- zu gehören z.

A MARCORD ist eine lockere Folge episodischer Geschichten aus dem Leben des jungen Tita im Rimini der 3oer Jahre, angesiedelt im Laufe eines Jahres — eine Folge von Anekdoten, von Erlebnissen, Erfahrungen, Träumen eines Jungen.

Es gibt hier also durchaus einen raum-zeitlichen Rahmen — Rimini in den 3oer Jahren, im Laufe eines Jahres —, und der Zusammenhang zwischen den Epi- soden, die in diesem raumzeitlichen Rahmen angesiedelt sind, ist ein figuraler Zusammenhang: Bindeglied der einzelnen Geschichten ist die Figur Titas.

Sie glaubten nämlich, weil Herakles eine Person sei, schon deshalb auch die Fabel notwendigerweise eine Einheit sei.

Ein Beispiel des alternierenden Typus ist James Ivorys H EAT AND D UST H ITZE UND S TAUB; Auch hier Korrespondenzen und Oppositionen.

Nicolas Roeg zeichnet dabei — z. Es handelt sich also um Aus- schnitte aus Opern des Der Film ist eine Folge grandioser Videoclips sehr unterschiedlicher Machart.

Regisseure der drei Episoden sind Martin Scorsese L IFE L ESSONS , Francis Ford Coppola L IFE WITHOUT Z OE und Woody Allen O EDIPUS W RECKS.

Man müsste noch hinzufügen: und be- stimmte gesellschaftliche Konventionen und Normen. Für das Theater gibt es bestimmte Richt- werte: eine Boulevard-Komödie — mit locker geknüpfter Handlung — sollte in nicht mehr als zwei Stunden über die Bühne gehen; bei Tragödien wie Sha- kespeares Hamlet oder Lear ist auch noch eine Spieldauer von vier bis fünf Stunden angemessen.

Was darüber hinausgeht — Peter Steins Berliner Orestie der frühen 8oer Jahre etwa mit ihrer reinen Spieldauer ohne Pausen von mehr als acht Stunden —, bedeutet eine bewusste Durchbrechung der gesellschaft- lichen Normen, die in der Industriegesellschaft das Verhältnis von Produktion und Reproduktion, von Arbeit und Freizeit regeln.

Für das Kino gilt ähnliches. Was darüber hinausgeht — z. Das bedeutete für den Spielfilm eine Dauer von 9o Minuten, die nicht wesentlich über- oder unterschritten werden konnte.

Ähnliches hat sich inzwischen beim Fernsehen durchgesetzt. Die Programmstruktur be- stimmt hier weitgehend die Dauer der Spielfilme im weitesten Sinne.

Für Vorabendseri- en — und die seriellen Produkte der kommerziellen Sender überhaupt — gelten wieder andere Normen; ihre Dauer liegt bei 2o bzw.

Spielfilme sind entsprechend häufig auf eine bestimmte Spieldauer zurecht- geschnitten worden, die den Bedürfnissen des kommerziellen Kinobetriebes angemessen schienen.

Oft gegen den Willen der Regisseure und mit erheb- lichen Qualitätsverlusten verbunden. Erst in den letzten Jahren sind in den Programmkinos gelegentlich die — mühsam rekonstruierten — Originalfassungen dieser Filme zu sehen gewesen.

Von einer ganzen Reihe von Filmen existieren inzwischen mehrere Fassungen unterschiedlicher Länge; häufig eine kürzere zeitlich nor- mierte Kinofassung und eine längere, meist mehrteilige Fernsehfassung; so etwa bei Ingmar Bergmans F ANNY UND A LEXANDER oder Bernardo Bertoluccis L AST E MPEROR.

F ANNY UND A LEXANDER dauert in der Kino-Fassung Mi- nuten, während die — vierteilige — Fernsehfassung eine Dauer von 34o Minuten in Anspruch nimmt.

Bei Bertoluccis L AST E MPEROR ist die Kinofassung auf , die — ebenfalls vierteilige — Fernsehfassung auf Minuten angelegt.

Oft handelt es sich auch um die kürzere Kinofassung und den als Video bzw. Ein genauerer Vergleich der verschiedenen Fassungen wäre in diesen Fällen eine durchaus lohnende Aufgabe.

Der Prot- agonist reagiert seinerseits das Handeln im eigentlichen Sinne , antwortet auf die Situation und verändert dadurch das Milieu oder seine Beziehung zum Milieu, zur Situation oder zu anderen Personen.

Die Handlung ist ein Duell von Kräften, eine Reihe von Zweikämpfen: Kampf mit dem Milieu, mit den anderen, mit sich selber.

Im Folgenden nur einige Hinweise auf Filme, die deutlich machen können, was Deleuze meint. Für den Dokumentarspielfilm führt D ELEUZE Flahertys N ANOOK OF THE N OR TH als Beispiel an vgl.

N ANOOK OF THE N OR TH beginnt damit, dass das Milieu gezeigt wird, auf das der Eskimo trifft, als er mit seiner Familie an Land geht: der verdunkelte Himmel und die Eisküsten, und Nanook gewährleistet in dieser feindlichen Umgebung das Überleben: Duell mit dem Eis, damit er den Iglu bauen kann, und vor allem das be- rühmte Duell mit dem Seehund.

D ELEUZE verdeutlicht das an Klassikern J OHN F ORDs. Auch hier die Wiederherstel- lung einer gestörten Ordnung durch den Protagonisten — Moses bzw.

D ELEUZE in seiner Kinotheorie beschränkt sich auf den künstlerisch anspruchs- vollen Autorenfilm in einem weitesten Sinne ; die Massenproduktionen des Genre-Kinos klammert er aus.

Auch hier jeweils das Grundmuster der Wiederherstellung einer gestörten Ordnung durch den Protagonisten. Hier deckt die Handlung die Situation bzw.

Die Handlung läuft blind ab. Daraus sind wunderbare Filme entstanden: The Big Sleep von [Howard] Hawks, The Maltese Falcon von [John] Huston.

Auch Roman Polanskis C HINATOWN — mit vielen Zitaten der Klassiker des Gen- res — gehört hierher. Zu nennen sind hier v. Das Buch ist ein Versuch, die Struktur russischer Volksmärchen zu erfassen.

P ROPP be- schreibt die Handlung typischer Volksmärchen dabei als konstitutive Abfolge fester Funktionen, deren er maximal 31 unterscheidet.

Es handelt sich hier um einen Märchentypus, des- sen Handlung sich strukturell nicht eigentlich von den genannten filmischen Genres — v. Indiana ist dazu ausersehen, den Stein zurückzuholen B ; er nimmt diesen Auftrag an C.

Indiana kann den geraubten Stein an sich brin- gen; auf der Flucht entdeckt er die verschleppten Kinder des Dorfes, die in einer unter- irdischen Mine Schürfdienste leisten müssen.

Bei dem Versuch, die Kinder zu befreien, wird er jedoch von seinem Verfolgern überwältigt. Der Oberpriester Kalis zwingt ihn zur Einnahme eines magischen Tranks, der ihn unversehens selbst zu einem Anhänger Ka- lis macht, so dass er es geschehen lässt, dass Willie — ebenfalls gefangen gesetzt — für das nächste Opfer vorbereitet wird.

Es folgt ein in mehrere Phasen gegliederten Kampf zwischen Indiana Jones und seinen Gegnern, verknüpft mit rasanten Verfolgungsjagden. Am Ende hat Indiana Pries- ter, Wesir etc.

G REIMAS reduziert die 31 Funktionen P ROPPs, ordnet sie paarweise an und kategorisiert sie. Ein Beispiel — um noch einmal auf I NDIANA J O - NES AND THE T EMPLE OF D OOM zurückzukommen: der Raub des wunder- tätigen Steines mit seinen Folgen.

Wie- derherstellung bzw. In symbolischer Schreibweise: A vs. J UNG anknüpfenden Richtung der vergleichenden Mythen- forschung.

C AMPBELL hat in seinem bekanntesten Werk — The Hero with a Thousand Faces zuerst ; dt. Das Beispiel S TAR WARS muss hier insofern erwähnt wer- den, als George Lucas die Handlung seiner Filme unter Rückgriff auf C AMPBELL konstruiert hat!

Natur Zivilisation vs. Barbarei ges. Ordnung vs. Anarchie Leben vs. Auf die Handlung eines Films wie I NDIANA J ONES AND THE T EMPLE OF D OOM lässt sich dieser Mythos problemlos anwenden.

Ein weiterer Teil ist noch in der Mod. Ich würde mal sagen, im Schnitt kommt ungefähr jeder zweite Kommentar in diesem Thread sofort durch. Ich weiss nicht, wovon Sie sprechen… Ich, ich… mir geht es nicht gut.

Ich schliesse die Augen und warte. Er sagt nichts. Auch er scheint abzuwarten. Ich gehe jetzt. Aber ich rate Ihnen, sich möglichst schnell wieder zu erinnern.

Denn falls Sie das nicht tun, kann es hier sehr, sehr unerfreulich für Sie werden. Ich lasse meine Augen geschlossen, ich will diesen Mann nicht mehr sehen.

Dann höre ich, wie er aufsteht und den Stuhl wegstellt. Ich höre seine Schritte, als er zur Tür geht und sie leise öffnet und wieder hinter sich schliesst.

Ich bin alleine, es ist still um mich herum. Vorsichtig öffne ich die Augen und stelle fest, dass es inzwischen fast vollständig dunkel ist im Zimmer.

Ich muss dringend nachdenken. Ich muss mich konzentrieren, ich muss einen Ausweg finden…. Die Kanzlerin fixierte den vor ihr bequem, aber bewusst aufrecht sitzenden Offizier mit strengem Blick.

Sie wusste ihr stand ein schwieriges Gespräch bevor. Sie überlegte kurz ob dies eine passende Gelegenheit für die Raute wäre doch entschied sich dagegen.

Wie schön Sie hier zu haben. Ich bin geehrt Sie zu treffen. Sie sind es nur wenn wir uns im. Ein Aufzug beförderte Leutnant Sanfleber 1.

Sanfleber trat an den Scanner heran. Rumpelnd trennten sich die beiden Hälften des Schotts. Er wusste er bestand aus einem Forschungszentrum, einem riesigen Waffenlager, Fabriken, nahrungserzeugenden Betrieben und natürlich Wohneinheiten.

Für Er wusste das und trotzdem verschlug es ihm die Sprache. L, die gerade die Verteidigungsministerin gibt, wird es ja wohl nicht sein, nehme ich an.

Sorry Leute, ich hab mir das linke Bein gebrochen und war ein paar Tage im Krankenhaus ohne Internet. Wie auch immer, machen wir weiter Tina?

Ja, lass uns weitermachen. Die letzte Zeit war bei mir auch nicht gerade die beste meines Lebens…. Samira: Das sind keine guten Neuigkeiten. Anyway Gute Besserung, auf dass das Bein wieder richtig zusammen wächst!

Ich schreckte aus unruhigem Schlaf hoch als die Tür aufschwang und vier Männer in Uniform hereintraten.

Zwei nahmen rechts und links von der Tür Aufstellung, ein Dritter schloss die Tür. Der vierte Mann baute sich vor dem Tisch auf.

Ich sah ihn mit verschwommenem Blick an und stutzte. Was treibst du so? Immer noch das alte Flittchen? Aber er war auch selbst daran Schuld gewesen.

Er hätte ja Karin, der alten Schlampe nicht unbedingt beim Tanzen an den Arsch packen müssen. Ganz abgesehen davon was er später auf dem Klo mit ihr anzustellen versuchte.

Da kann Frau ja wohl auch ein bisschen mit Alfredo rummachen. Er drehte sich zu dem Mann herum der die Tür geschlossen hatte und nur zwischen den beiden Wachen?

Der Soldat nickte und schaltete etwas mit einer Fernbedienung. Ein Wandpaneel fuhr zurück und legte einen Flachbildschirm frei.

Der Bildschirm flackerte kurz, dann zeigte er die Bilder der Katastrophe. Hubschrauber die über dem Einschlagsgebiet kreisten, zertrümmerte Gebäude, Rettungsmannschaften die versuchten verschüttete Menschen zu finden.

Dazu natürlich immer wieder Aufnahmen vom Portal am Himmel das schwärend und pulsierend unbeirrt am Himmel hing und ein unheimliches Licht ausstrahlte.

Der Hauptmann schaltete durch die Kanäle. Es war natürlich überall, auf allen Kanälen. Sogar Astro-TV hatte reagiert und versuchte Schutzkristalle zu verkaufen, für den lächerlichen Preis von Gramm Gold.

Tobias zeigte auf den Bildschirm. Was konnte ich ihm sagen? Er würde mich für verrückt halten. Tobias seufzte und nahm ein Mobiltelefon aus seiner Tasche.

Er kam sich vor wie in einer Nekropolis. Punktuelle Scheinwerfer gaben vage die Konturen der riesigen Strukturen preis die anscheinend sowohl als Stützen als auch als Gebäude fungierten.

Unglaublich massive Bauten waren das, mit Durchmessern zwischen hundert und zweihundert Metern. Die Kaverne war im Schnitt Meter hoch, annähernd rund mit einem Durchmesser von 3 Kilometern.

Das machte also in jedem der rund 40 Säulen Stockwerke nutzbarer Raum. Das war der inoffizielle Name. Sanftleber stand am Fenster seiner neuen Unterkunft und betrachtete die Szenerie.

Zwischen den Säulen flogen scheibenförmige Drohnen Patrouille. Das und die Nebelschwaden zwischen den Säulen, die Kaverne hatte ihr eigenes Wetter!

Ich bin leider zeichnerisch komplett unbedarft, deshalb die Frage: Hat jemand Lust ein paar Illustrationen zu zeichnen? Dann muss man nicht noch die ganzen Kommentare dazwischen, die nicht zur eigentlichen Geschichte gehören, beachten.

Die Nebelschwaden hatten sich verzogen. Kunstsonnen erleuchteten die Landschaft mit einem fast schmerzhaft hellem Licht.

Und nun wurden auch die Bodenbauten sichtbar. Die Säulen waren keineswegs der einzig genutzte Raum. Sanftleber schluckte gerade die ersten Tropfen seines Kaffees während er die Szenerie betrachtete.

Er schaute überrascht auf als sich die KI mit einem sanften Glockenton meldete. Er hatte sich noch nicht an die Omnipräsenz dieses Wesens gewöhnt.

Er schaute auf. Sanftleber überprüfte sein Erscheinungsbild im Spiegel. Die Uniform sass perfekt. Gegen das etwas schüttere Haar und die beginnende Glatze konnte er nicht viel tun, also nickte er.

Das Hologramm das in der Mitte des Raumes entstand war beeindruckend. Trotz der Helligkeit im Raum wirkte die Kanzlerin verblüffend lebensecht.

Das Telefonat war recht kurz. Und sehr einseitig. Doch seine Gesichtsfarbe zeugte davon, dass es wohl keine besonders guten Nachrichten wahren.

Er wurde aschfahl und drehte sich zu dem Offizier herum der immer noch die Fernbedienung in der Hand hielt. Schräg vor seiner Brust, als wäre es eine schussbereite Waffe.

Tobias trat auf ihn zu und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Er wandte sich wieder mir zu. Die Bilder hatten mittlerweile gewechselt. Sogar Stephen Hawking war dabei.

Ohne vorgefertigte Statements war es für ihn natürlich schwer an der Diskussion teilzunehmen. Lawrence Krauss war gerade dabei seine Theorie es handele sich um Gravitationswellen die durch eine Einstein-Rosen-Brücke geschickt wurden schlauer Bursche das als Tobias sich mit vorbeugte und mit beiden Armen auf den Tisch stützte.

Ich wies auf den Fernseher. Wir bekommen Besuch. Ich hab gerade mal kurz überlegt, die Szenerie von der Kaverne in Blender zu visualisieren.

Aber den Gedanken hab ich dann wieder verworfen, weil ich das Programm doch nicht so gut behersche wie es nötig wäre, um sowas in angemessener Zeit zuwege zu bringen.

Trotzdem frage ich mich gerade, wie denn die 40 Säulen ungefähr angeordnet sein sollen, die Du in nennst?

Sollen die alle im Kreis stehen? In mehreren konzentrischen Kreisen? Auf einem quadratischen Raster? Oder scheinbar wahllos durcheinander, wobei sich die Anordnung aus den Lasten ergibt, die eine Säule tragen soll?

Und wie ist das mit der Decke der Kaverne? Eine Kuppel scheint es ja eher nicht zu sein, wie ich dem Text entnehme. Aber wie stellst Du Dir das sonst vor?

Eine Art Masswerk, so wie ähnlich wie in gotischen Kirchen Kreuzrippengewölbe oder eher was aus Rundbögen, etwa so wie die Römer Brücken gebaut haben?

Oder eher eine modernere Konstruktion wie ein räumliches Fachwerk wikipedia. Oder hast Du über solche Details noch gar nicht nachgedacht?? Beim schreiben hatte ich nur ein unklares Bild im Kopf, das einen ersten Eindruck vermittelte, aber mehr auch nicht.

Die Details waren mir selbst noch nicht klar. Oder die Gedanken entwickeln sich beim schreiben…. Samira, Ja okay. Gehen wir also davon aus, das der Hohlraum natürlich gewachsen ist und auch in sich stabil ist.

Dann bleibt immer noch die Frage, wie Du die Säulen angeordnet haben willst? Oder doch eher auf einem quadratischen oder rechteckigen Raster, so wie bei alten griechischen bzw.

Das Gespräch war recht lang. Ich erzählte Tobias von meinen Erlebnissen, der Tasche, Luther und meinem Vorfahr. Im Laufe unserer Unterhaltung wurde er immer blasser.

Er sah auf einmal 10 Jahre älter aus. Als ich gerade die dritte Tasse Kaffee leerte schien er endgültig in sich zusammenzusinken. Er atmete ein paar mal tief durch, dann ging ein Ruck durch seinen Körper.

Ich wusste seinen Gesichtsausdruck nicht recht zu interpretieren, Entschlossenheit?. Eher hätte ich an Chemtrails geglaubt. Wir wissen schon seit langem davon, nur habe ich es nicht geglaubt.

Komm mit, ich muss dir etwas zeigen. Er stand auf und bedeutete den Wachen die Tür zu öffnen. Wir traten auf einen kargen Flur hinaus.

Alle paar Meter gingen identische Türen ab. Etwa alle 50 Meter gab es Kreuzungen. Schilder oder Nummern gab es nicht.

Damit konnte ich nichts anfangen. Ich war baff. Das alles wurde langsam zuviel für mich. Angst, Zerstörung, Blut, diese Militärtypen und ein sprechender Gang mit magischen Lichtkugeln.

Oh, und Bertram. Wo war er nur, ich vermisste ihn. Er grinste. Und was zum Teufel ist das da? Ich zeigte auf die Lichtkugel die vor uns schwebte.

Unser guter Geist hier. Sein Grinsen wurde noch breiter. Und das da ist ein Hologramm. Kommst du bitte? Er setzte sich in Bewegung und mir blieb wohl nichts anderes übrig als zu folgen.

Also tat ich es. Ich beschloss ein Experiment zu wagen. Wieder der Glockenton. Die Stimme klang warm und freundlich, doch irgendwie unbeteiligt.

In mir keimte ein Verdacht auf. Möchten Sie mehr wissen? In dem Moment erreichten wir das Fenster. Jetzt war es endgültig zuviel. Ich schaute hinaus und sah, ja was?

Einen riesigen Hohlraum mit massiven säulenartigen Gebäuden gespickt. Verdammt viele Menschen. Ich schaute Tobias an. Willkommen in der Arche.

Erika Steinbach war verzweifelt. Stundenlang hatte sie ihre Kinder gesucht. Die Schule ein einziger Trümmerhaufen gewesen.

Nur vereinzelt standen noch Steine aufeinander. Trotzdem hatte sie sich mit anderen Eltern und ein paar Feuerwehrleuten durch den Schutt gewühlt, immer angetrieben von der Sorge um ihren Nachwuchs, als plötzlich eine Stimme erklang die sie erkannte.

Sie fuhr herum und sah ihre beiden Töchter auf sie zu rennen. Dann kam ein Steinbrocken ins rutschen und riss andere mit sich.

Im nu entwickelte sich eine Lawine die eine Reihe Helfer unter sich begrub. Und dann erreichte sie Erika. Mit einem beherzten Spring schaffte sie es sich vor dem Schlimmsten zu schützen, trotzdem wurde sie von Trümmern überrollt.

Nur ihr Oberkörper war noch frei als ihre Töchter sie erreichten. Alle weinten. Du schaffst das, Mama, Bitte! Die Kinder versuchten die Steine wegzuräumen, doch Erika wusste es war zu spät.

Sie spürte ihre untere Körperhälfte nicht mehr. Und sie wurde zunehmend schwächer. Hustete Blut.

Ihre Stimme brach und ihr Blick wurde glasig. Sie war tot. Das Objekt das sich in diesem Moment aus dem Portal schob und den Himmel verdunkelte sah sie schon nicht mehr.

Samira, Danke schön. Ich hab heute mal etwas experimentiert, bin bisher aber nur auf einen einzigen grünen Zweig gekommen. Das war eine Anordnung der Säulen in 3 konzentrischen Kreisen um den Mittelpunkt herum, wobei ich in der Mitte selbst aber keine Säule postiert habe.

Bei Anordnungen auf einem quadratischem Raster wurden es entweder viel mehr als 40 Säulen, oder es waren zu wenige, wenn ich den Abstand zwischen den Säulen grösser gemacht habe.

Bliebe noch ein Dreiecksraster, das ich jetzt noch für mich selbst ausprobieren werde. Dabei ordne ich die Mittelpunkte der Säulen auf den Eckpunkten von regelmässigen Dreiecken an.

Mal sehen, was dabei heraus kommt…. Auf wackeligen Beinen steuere ich auf das Fenster zu. Und dann bin ich echt erstaunt — denn ich sehe so gut wie nichts.

Ein schwacher Lichtschein dringt durch die Wolken, aber sonst ist da nichts. Diese leere Landschaft verwirrt mich.

Wenn ich wirklich in Leipzig im Krankenhaus sein sollte, müsste doch was zu sehen sein. Irgendwas stimmt hier eindeutig nicht.

In meinem Kopf ist ein Presslufthammer bei der Arbeit. Ich tapse weiter zur Tür und öffne sie vorsichtig. Ich öffne die Tür an der rechten Seite.

Ein kleines Badezimmer mit Dusche und WC. An einem Haken hängt ein grüner Bademantel, na immerhin. Dann versuche ich die andere Tür zu öffnen.

Aber ist dies überhaupt ein Krankenhaus, schiesst es mir durch den Kopf. Ich drücke die Türklinke runter. Nichts tut sich. Die Tür ist abgeschlossen.

Auch Randall stimmte für Trump, aber anders als Max wird sie das heute wieder tun. Jeder Präsident habe acht Jahre verdient, um Dinge wirklich verändern zu können, findet sie.

Und für sie persönlich habe sich die Amtszeit Trumps gelohnt. So galt Virginia früher als ein solcher, zählt aber mittlerweile eher zum demokratischen Lager.

Dagegen war der Rostgürtel im Mittleren Westen einst fest in demokratischer Hand. Trump konnte dann aber überraschend Pennsylvania, Michigan und Wisconsin für sich gewinnen.

Ein knapper Ausgang ist in diesen Staaten zu erwarten: Texas, Florida, Pennsylvania, Ohio, Georgia, North Carolina, Arizona, Wisconsin, Iowa, Nevada, New Hampshire, Minnesota, Michigan.

Die Aktienmärkte in den USA legten am Wahltag kräftig zu. Die Anleger zeigten sich optimistisch, dass es doch zu einem klaren Ergebnis bei der Präsidentschaftswahl kommen könnte und vertrauten dabei weitgehend auf Umfragen, welche einen Sieg Bidens prognostizieren.

Eine Rolle spielte dabei auch die Hoffnung auf ein neues staatliches Rettungspaket für die Wirtschaft. Auch in der Schweiz sind die Kurse an der Börse am Tag der amerikanischen Präsidentschaftswahl kräftig gestiegen.

Im Laufe des Tages baute das Börsenbarometer SMI seine Gewinne immer weiter aus. Auch hier hofften die Anleger zunehmend auf einen klaren Sieger in der Nacht auf Mittwoch.

Präsident Donald Trump hat sich uneindeutig zu dem möglichen Szenario geäussert, er könnte bei der Präsidentschaftswahl vor Abschluss der Auszählung aller Stimmen seinen Sieg verkünden.

Aber nur, wenn es einen Sieg gibt. Der Präsident war telefonisch zugeschaltet. Vor allem, dass rund Millionen Amerikaner ihre Stimme per Briefwahl bereits abgegeben haben.

Hauptgrund dafür dürfte die Corona-Pandemie sein. Ob und in welchem Umfang eine solche Briefwahl möglich ist, hängt vom Gliedstaat ab.

Von diesen haben viele wegen Corona die Bestimmungen gelockert. In Kalifornien, Washington, Colorado, Vermont, Utah und Oregon beispielsweise bekommen Wahlberechtigte automatisch einen Wahlzettel zugeschickt.

In anderen Gliedstaaten müssen Wähler dagegen ein Formular ausfüllen und somit Wahlunterlagen beantragen. Teilweise muss dabei auch eine Begründung für die Bevorzugung der Briefwahl angegeben werden.

Am Tag der Wahl wirbt Trump-Herausforderer Joe Biden in seiner Heimatstadt im umkämpften Gliedstaat Pennsylvania ein letztes Mal um Stimmen.

Der Jährige reist nach Scranton, seine Frau Jill Biden will im ebenfalls wichtigen Florida nochmals die Wähler mobilisieren. Bidens Kandidatin für das Amt der Vizepräsidentin, Kamala Harris, reist derweil nach Detroit in Michigan.

P räsident Donald Trump hat nach zuletzt fünf Auftritten am Montag keinen weiteren Wahlkampftermin.

In mehreren Gliedstaaten an der Ostküste der USA sind die Wahllokale geöffnet worden. Um 6 Uhr Ortszeit; 12 Uhr MEZ öffneten viele Lokale zur persönlichen Stimmabgabe in New York, New Jersey, Connecticut, Virginia, Indiana und Kentucky.

Vor einigen bildeten sich lange Schlangen. Weil sich die USA über mehrere Zeitzonen erstrecken, zieht sich die Öffnung der Wahllokale über mehrere Stunden hin.

Nach dem Osten folgen die Staaten im Zentrum des Landes. Im Westküstenstaat Kalifornien öffnen die Wahllokale um 7 Uhr Ortszeit; 16 Uhr MEZ.

Hawaii und Alaska sind die Schlusslichter: Hier können die Wähler ihre Stimme von 18 Uhr MEZ am Dienstag bis 6 Uhr MEZ am Mittwochmorgen abgeben, auf der Inselgruppe der Aleuten sogar noch eine Stunde länger.

Heute wird nicht nur der Präsident der USA gewählt, sondern auch alle Sitze im Repräsentantenhaus sowie 35 Senatssitze 33 Sitze regulär sowie 2 Nachwahlen stehen zur Disposition.

Die Demokraten konnten in den Zwischenwahlen die Mehrheit im Repräsentantenhaus erobern und verfügen seither über Sitze, die Republikaner über Dass die Demokraten ihren Vorsprung dort einbüssen, gilt als unwahrscheinlich.

Anders dagegen im Senat, wo die Republikaner ihre Mehrheit verteidigen müssen. In der köpfigen Kammer wird alle zwei Jahre ein Drittel der Sitze erneuert.

Die Republikaner mit derzeit 53 Sitzen müssen 23 Sitze verteidigen, während von den Demokraten nur 12 Sitze zur Wahl stehen.

Eine klare Niederlage Trumps könnte für seine Partei auch den Verlust der kleinen Kammer bedeuten. Die Stimmbürger in den USA wählen ihren Präsidenten.

Doch das tun sie eben nicht direkt. Sie geben ihre Stimme zwar für Joe Biden oder Donald Trump ab, doch gewählt werden dabei sogenannte Wahlmänner.

Diese — insgesamt Männer und Frauen — wählen erst ein paar Wochen später den Präsidenten. Wie genau es im Detail funktioniert, erklärt dieses Video.

Die Öffnungszeiten der Wahllokale unterscheiden sich von Gliedstaat zu Gliedstaat. Da die USA mehrere Zeitzonen umfassen, liegt die Schliessung der Wahllokale in den jeweiligen Staaten weit auseinander.

Die Auszählung der Stimmen beginnt erst nach Schliessung der Wahllokale. Die früher abgegebenen Stimmen werden gemeinsam mit den am Wahltag eingereichten Stimmzetteln ausgezählt.

Dabei kommen in der überwiegenden Zahl der Wahlbezirke entweder digitale Wahlmaschinen oder spezielle Wahlzettel aus Papier zum Einsatz.

Letztere werden zum Zweck der Auszählung und der Digitalisierung ebenfalls gescannt. Das entsprach rund 70 Prozent der im Jahr bei der Präsidentschaftswahl abgegebenen Stimmen.

Um Punkt Mitternacht Ortszeit hat der Wahltag in den USA i m Gliedstaat New Hampshire begonnen. Hier gibt es weniger als ein Dutzend registrierte Wähler, so dass gleich nach der Stimmabgabe ausgezählt wird.

Joe Biden erhielt alle fünf abgegebenen Stimmen. Auch in dem kleinen Örtchen Millsfield wird traditionell um Mitternacht abgestimmt.

Hier öffnen die Wahllokale wie andernorts erst einige Stunden später. Dass man so früh wählen darf, ist einem Gesetz in New Hampshire zu verdanken.

Es erlaubt Gemeinden mit weniger als Einwohnern, sowohl bei den Vorwahlen als auch dann bei der Präsidentschaftswahl schon um Mitternacht ihr Wahllokal zu öffnen.

Damit sollte Eisenbahnarbeitern die Möglichkeit gegeben werden, wählen zu gehen, sich aufs Ohr zu legen und dann pünktlich zur Arbeit anzutreten.

Längst nicht immer spiegelten die Resultate aus den kleinen Orten, wer dann am Ende Präsident wurde. Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser.

Was Sie hier auf ihrem Smartphone oder Desktop sehen, ist der Auftakt unseres Live-Tickers zur amerikanischen Präsidentschaftswahl In den nächsten mindestens 24 Stunden berichten wir hier live aus dem NZZ-Newsroom in Zürich über die Wahl ennet dem grossen Teich.

Wir liefern Ihnen Resultate, die neusten Entwicklungen und schielen nach Amerika, wo unsere USA-Korrespondentinnen und -Korrespondenten unterwegs sind und uns ihre Eindrücke vor Ort liefern werden.

Mehr Wetter Unterhaltung Sport Finanzen Lifestyle Gesundheit Genuss Reisen Autos Video Horoskope Microsoft. Österreich: Verdacht auf mutierte Virusvariante in Tirol.

Bau der Gas-Pipeline Nord Stream 2 geht weiter. Kitzbühel für Wengen, Flachau für Kitzbühel. Rebel Wilson: Entführt und mit Waffe bedroht.

Swissone gewinnt gegen Toblerone — für den Piccolo. Herzogin Kate: 4 Varianten ihrer Lieblingsohrringe, in die wir uns spontan verliebt haben.

Neue Farben und kleine Updates - Moto Guzzi V85 TT Bundesrat beschliesst drastische Massnahmen gegen das Coronavirus.

Selbstverständlich geht es Montanus keineswegs darum, eventuell den Ehebruch zu idealisieren, weit gefehlt, aber das zentrale Interesse beruht doch darauf, wie intelligent diese junge Frau in dieser schwierigen Lage vorgeht und sowohl sich selbst als auch ihren Geliebten vor der sehr möglichen Entdeckung durch ihren alten, offensichtlich impotenten Ehemann schützt — ein sehr beliebtes Erzählmotiv in der gesamten Literatur des Spätmittelalters und der Frühneuzeit.

Dies gilt gleichermassen für das Fastnachtspiel wie für den heuti- gen obszönen Wortschatz. Siehe dort den Kommentar mit Hinweisen auf weitere Parallel-Erzäh- lungen, S.

Jahrhunderts zu. In seinem mörderischen Wahnsinn geht er dann sogar zu seinem zweiten Kind, das noch in der Wiege liegt und ihn freudig anlacht, und bringt es ebenfalls mit dem Messer um, wofür er später hingerichtet wird.

Aber im Licht unserer obigen Beobachtung ergibt sich die bemerkenswerte Kon- stellation, dass die jungen Kaufleute als eifersüchtige Verbrecher auftreten, deren mora- lischer Charakter als höchst mangelhaft erscheint, während ihre Schwester treu sich ihrer Liebe ungeachtet des sozialen Unterschieds widmet und nach dem Tod von Lorentz endlich selbst aus Kummer stirbt.

Man fragt sich, ob Montanus mögli- cherweise die eigentliche Zielrichtung, wie sie von Boccaccio vorgegeben war, überse- hen hat, denn die Kritik richtet sich ja ingesamt gegen die Brüder und ihren falschen Standesdünkel, während die junge Frau als eine bewundernswürdige Idealfigur her- vorragt, die mitsamt ihrem Geliebten zum Opfer törichter männlicher Machenschaften Siehe dazu die Beiträge in: Geld im Mittelalter, hg.

Darmstadt April vor, siehe dazu Bolte, Hg. Auf den Widerspruch zwischen dem Titel und der eigentlichen Mordtat erstechen vs. Ein reicher aber überaus eifersüchtiger Kaufmann heiratet und zwingt seine Ehefrau, sich ihm völlig zu unterwerfen, von allen öffentlichen Vergnügungen fernzubleiben und sich noch nicht einmal dem Fenster zu nähern, damit sie von allen erotischen Versuchungen ver- schont bleibt.

Der Erzähler geht so weit, die Behandlung seiner Frau mit der eines zum Tode Verurteilten zu vergleichen S. Sie beginnt sich aber dagegen aufzulehnen, obwohl ihr kaum Möglichkeiten dafür zur Verfügung stehen, kontrolliert er sie ja so streng, dass sie noch nicht einmal einen Schritt aus dem Haus machen darf.

Noch wichtiger aber erweist sich ihre Fähigkeit, mittels sprachlicher Strategien und höchst intelligenter Planungen ihrem Mann gründlich einen Strich durch die Rechnung zu machen, denn zur Weih- nachtszeit muss sie auch gegen seinen Willen zur Kirche gehen um zu beichten.

Er glaubt jedoch, klüger und vorausschauender als sie zu sein, verkleidet sich als Priester und schlüpft in den Beichtstuhl in der Hoffnung, sie würde ihn nicht erkennen.

Die Tatsache selbst, dass dieser Rollentausch vom Kaplan genehmigt wird, erweist sich ebenfalls als radikale Kirchenkritik, ohne dass wir diese hier weiter verfolgen müssten.

Entscheidend ist vielmehr, dass sie dem vermeintlichen Beichtvater von einer Liebesaffäre berichtet, die sie mit einem Priester pflegt, dem auf magische Weise alle Türen offenständen.

Sie hält ihm also bereits hier direkt vor Augen, wie ungerecht und brutal er sich ihr gegenüber verhält, aber er achtet nicht auf diesen Hinweis.

Statt dessen bemüht er sich, diesen Liebhaber zu erwischen und schwer zu bestrafen, behauptet deswegen, auf Reisen zu gehen, versteckt sich aber heimlich im Haus, um den Ehebrecher zu ergreifen, der aber zu seiner tiefen Enttäuschung — an sich müsste es natürlich Erleichterung sein — niemals eintrifft.

Jeden- falls nicht der, den er vermutet, hat sie ihm ja mit der ganzen Geschichte einen mächtigen Bären aufgebunden. Dafür schickt er einen jungen Schüler zu ihr, der sich danach erkundigen solle, ob dieser Priester immer noch zu ihr käme.

Das Katz- und Maus-Spiel setzt sich noch auf lange Zeit fort, ohne dass der eifersüchtige Ehemann an sein Ziel gelangte, während sie sich an dem erotischen Stelldichein mit dem Studenten erfreut.

Er selbst sei der geheimnisvolle Priester gewesen, der alle Türen öffnen konnte und bei seiner Frau liegen durfte. Natürlich kommt hier gar nicht mehr zur Sprache, dass sie ihn ja gerade wegen seiner Verfolgungssucht betrogen hat, indem sie den Studenten zu sich eingeladen hatte.

Aber die Schuld liegt doch bei ihm bzw. A cura di Vittore Branca, , S. Branca, S. Barbara Zandriono: La luna per lo sole, S. Es handelt sich nicht um irgendeine sexuelle Handlung oder Absicht, vielmehr ergibt sich die Situation allein deswegen, weil er wohl die Hose nicht fest genug zu- geknöpft hat.

Eine adlige Witwe, die sich ebenfalls im Wirtshaus aufhält, wird Zeugin davon, ohne zu verstehen, was bei dem jungen Mann passiert ist, vielmehr geht sie davon aus, dass er offensichtlich zwei Geschlechtsteile besitzen müsse.

Montanus hat offensichtlich beträchtliches Vergnügen daran, den Blick des Publi- kums immer wieder konkret auf den Körper des Mannes zu lenken und nur dünn verhüllt dessen Glied konkret zu umschreiben.

Diese Komik erschöpft sich jedoch nicht darin, wenngleich sie in wirklich bemerkenswerter Weise globale Thesen von Kulturhistorikern wie Norbert Elias bezüglich der Entwicklung von Schamvorstellungen in der Frühneuzeit unterläuft und zur erheblichen Revision zwingt, denn natürlich schämt er sich, aber weder der Erzähler noch sein Publikum kümmern sich darum, wie der sexuelle Humor signalisiert.

Kunsthistoriker vor Augen geführt haben, ganz abgesehen von der spirituellen Bedeutung des nackten Kör- pers.

Jahrhundert, von früheren ganz zu schweigen — siehe z. Wolframs von Eschenbach Parzival ca. Selbst mystische AutorInnen wir die Wiener Begine Agnes Blannbekin gest.

Sie lädt ihn deswegen zu sich und fordert ihn zum Geschlechtsverkehr auf, vor allem nach- dem sie von ihm die Bestätigung gefordert hat, dass er tatsächlich mit zwei dieser Organe ausgestattet sei.

Sie bezweifelt zu Recht die von Stempel formulierte Annahme, durch den literarischen Tabubruch sei indirekt geradezu Kritik an solcher Darstellungsweise intendiert gewesen, indem die Texte didaktische Strategien verfolgten.

Dazu Heidemann, S. Wolf-Dietrich Stempel: Mittelalterliche Obszönität, S. Das Vorgehen Schumanns in seinen Werken wird man z. Aber insgesamt greift man zu kurz, im Kontext von Schwank- literatur angesichts von den Tabubruch herbeiführenden Elementen nur von Provokation zu sprechen.

Sie besitzen zugleich aufklärerische, erkenntnisvermittelnde Funktionen hinsichtlich der menschlichen Existenz schlechthin.

Moralische Proteste gegen Schumann oder Kirchhof, wie wir noch unten sehen werden, besitzen stets tieferliegende Gründe und rühren von einem Unbehagen bzw.

Selbst wenn ein Schwank explizit auf sexuelle Aspekte eingeht, hängt die Bewertung immer noch davon ab, mit welcher Intention dies verfolgt wird.

Drei Bäuerinnen vergnügen sich nach einem Markttag, auf dem sie allerlei Tiere verkauft haben, in einem Wirtshaus, übernehmen sich dabei aber kräftig und können die Zeche nicht bezahlen.

Der gutmütige Wirt bedenkt sich die Sache nur kurz und macht ihnen das Angebot, wenn sie jeweils ein Rätsel überzeugend lösen, sie schuldfrei gehen zu lassen.

Jedesmal gibt ihm eine der Frauen schlagfertig eine Antwort, auf die er immer lachend reagiert und ihnen den Erfolg zugesteht.

Die dritte Frau erwidert z. Ob die Antwort der ersten Frau eventuell sogar oralen Sex impliziert, wage ich gar nicht mehr zu erwägen.

Im Epimythion betont er zwar, dass dieses Beispiel dazu dienen sollte, sich nicht zu viel vorzunehmen oder seine eigenen Kräfte zu überschätzen, aber Schumann entwickelt diesen Gedanken nur noch nebenbei, womit die Pornographie — und darum handelt es sich hier fast nur — wirklich das Übergewicht einnimmt.

Insoweit als Montanus explizit auf die traditionell männliche Vorstellung von der sexuell unerschöpflichen Frau zurückgreift, die noch jeden Mann an den Rand seiner Gesundheit treiben kann, diese aber zugleich als eine ignorante und naive Person hinstellt Wegkürzer, Nr.

Damit entwickelt sich diese Erzählung zu einem bemerkenswerten Forum sowohl von männ- licher Angst vor unersättlicher weiblicher Sexualbegierde als auch zu einem literarischen Ausdruck von männlichem Eroberungswillen, der vor keinem Täuschungsmanöver oder vor jeglichen Lügen zurückschreckt.

Daher stellt er ihnen die Aufgabe, mit drei Eiern die profitabelste In- vestition vorzunehmen, um sich als würdig für die Verheiratung zu beweisen.

Natürlich bestätigt dieser Schwank ebenfalls aus der Sicht des Erzählers, wie begierig Frauen darauf aus seien, mit Männern Geschlechtsverkehr zu treiben, und wir wären erneut gezwungen, die These zu akzeptieren, hier spreche ein durch und durch misogyner Autor.

Sie zieht aber ohne Zweifel die Lacher auf ihre Seite, weil sie nicht nur ein numerisches Kunststück bewerkstelligt, sondern zugleich in beeindruckender Weise die symbolische Bedeutung von Eiern für ihre Strategie einsetzt, indem sie darauf anspielt, dass sie sowohl für das männliche Sexualorgan als auch Fruchtbarkeit schlechthin einstehen können.

Sie meint damit nur den Arbeitsbereich, während er sofort die Möglichkeit erblickt, den Auftrag an sich anders auszulegen, nämlich so wörtlich wie nur möglich.

Er erkennt jedoch sofort die Doppeldeutig- keit und greift deswegen auf diese Möglichkeit zurück, ganz straflos mit der jungen Frau so lange zu schlafen, bis sie schwanger geworden ist.

Wir sind eingeladen, über diese unerwartete Wendung in der Erzählung zu lachen, denn er hat sich, jedenfalls aus seiner männlichen Sicht, als gewandter Mensch bewiesen, der nur zu gut versteht, wie Metaphern zwar wirklich gemeint sein können, dass man sich aber bei ihnen genauso gut, wenn man böswillig oder vermeintlich naiv ist — für eine Fülle an Kombinationen von beidem siehe die Schwänke von Till Eulenspiegel — , schlicht auf die ihnen zugrundeliegende konkrete Aussage zurückgreifen und die sich daraus ergebende Situation für sich selbst ausnutzen kann.

Der Edelmann erweist sich zweifellos aus unserer Sicht als gehässig, hinterhältig und als Mensch, der gewissenlos die ihm anvertraute Magd missbraucht, aber der Autor beabsichtigt gar nicht, ein ethi- sches oder moralisches Urteil zu fällen, sondern strebt eigentlich nur an, die Ambivalenz und Zweideutigkeit der menschlichen Sprache zu exemplifizieren.

Dieses Beispiel belegt folglich noch einmal, dass Montanus zwar ganz bewusst auf sexuelle Themen zurückgreift und leicht die Grenze zur Pornographie überschreitet, wie es noch stärker bei Lindener siehe unten oder Valentin Schumann wahrzunehmen ist, dass er aber im Grunde gar nicht darauf abzielt, das Sexuelle an sich zu thematisieren und speziell die erotische Phantasie seines männlichen Publikums anzuregen.

Der Witz dieses Schwanks beruht ja gerade darauf, dass er zwar vordergründig auf diese Ebene abzuhe- ben scheint, bei genauerer Betrachtung aber darauf angelegt ist, die Problematik der menschlichen Ausdrucksfähigkeit kritisch zu durchleuchten, wenn Metaphern oder andere rhetorische Elemente zum Einsatz kommen, was bemerkenswerter Weise in dieser Erzählung ganz unabhängig vom sozialen Stand des Sprechers der Fall zu sein scheint.

Nicht zu übersehen wäre zugleich, dass sich der Sprachreichtum des Schwankautors nicht auf den Bereich des Sexuellen beschränkt, sondern auch in allen möglichen Lebens- situationen zu greifen vermag.

Als sich ihm am Ende der Feierlichkeiten genau diese Gelegenheit rein zufällig bietet, wie er naiv annimmt, befolgt er diesen nur übertragen verstandenen Rat konkret und entführt die junge Frau zu sich nach Hause.

Auch wenn diese sprichwörtliche Formulierung nicht völlig originär zu sein scheint, taucht sie ja etwa gleichartig auch in der Zimmernschen Chronik entstanden seit auf, beweist doch Montanus damit, dass ihm das Sexuelle gar nicht vordring- liches Anliegen war.

Vielmehr demonstriert er, wie man mittels der Sprache die Welt kritisch erfassen und sich lebendig und treffend zugleich über sie ausdrücken kann.

Wieso die Umsetzung von Boccaccios Werken seitens eines deutschen Autors im Jahrhundert eine negative Beurteilung rechtfertigen soll, während doch genau das Gegenteil der Fall sein müsste, bleibt mir völlig unerklärlich.

Natürlich steht der stark von Sexualität bestimmte Erzählstoff im Vordergrund, bunt gemischt mit deftig misogynen Elementen und Beispielen von häuslicher Gewalt, aber dieser Schwankautor beweist sich doch als ein literarisch begabter, satirischer, sprachgewandter und kritischer Erzähler, der mittels vieler rhetorischer Strategien seine didaktischen, zugleich aber auch epistemologischen Absichten, die meist auf die Torheit und Dummheit der Menschen zielen, recht überzeugend in die Tat umsetzen kann.

Es könnte gut möglich sein, dass Montanus diese Formulierung als erster prägte, und wegen der Popularität seines Wegkürzers gelangte sie dann schnell in Umlauf.

November Indem sie dort hineinschauen, d. Dies bedeutet aber nicht, dass deswegen die literarische Qualität seiner Erzählungen darunter leiden würde, wie ein letztes, besonders beeindruckendes Beispiel vor Augen führen soll.

Zunächst weist sie ihn empört ab, aber weil er ihr damit metaphorisch seine eigene Sündenlast auferlegt, besinnt sie sich eines anderen und ruft ihn zurück, damit er sich seiner Schuld gegenüber Gott entledigen könne, was für sich genommen schon absurd wirkt und zum Lachen anregen soll.

Nicht nur verspottet er damit Frauen schlechthin, sondern er verdammt sogar alte Frauen, die ebensowenig wie jüngere ihres Geschlechts genug an sexuellen Freuden bekommen können, wegen ihrer Lüsternheit und Torheit.

Selbstverständlich griff auch hier Montanus auf ein bis in die Antike zurück zu verfolgendes Motiv zurück die lüsterne Alte , aber in seiner Sammlung beweist sich dieses kurze Stück als herausragendes Beispiel für seine erzählerischen Fähigkeiten, die höchst ambivalente Metaphorik und elegant in den Text eingebaute Satire, die durch eine sehr bildreiche Sprache effektiv zur Geltung kommt, kurz und bündig zu demonstrieren.

Jahrhunderts, Hans Wilhelm Kirchhof, stammte aus dem Raum Nordhessen. Der Lebenslauf Kirchhofs ist trotz vieler autobiographischer Anspielungen in seinen Erzäh- lungen z.

Dieser schenkte ihm eine Kopie von Bebels Facetien, was für ihn die entscheidende Anregung gewesen sein mag, sich selbst litera- risch zu betätigen.

Im Mai begab er sich nach Kassel, um seine kranken Eltern zu pflegen und seinen Vater in dessen Amtsgeschäften zu unterstützen.

Der hessische Landgraf bediente sich aber seiner mehrfach, um ihn auf diplomatische Missionen zu schicken. Kirchhofs Werner Röcke: Kirchhof, Hans Wilhelm, S.

Januar , gefolgt von seiner Mutter am 2. Dezember des gleichen Jahres, aber er selbst behielt dort seinen Wohnsitz.

Seit war er Mühlmeister und Bürger zu Kassel. Seine Frau starb im Jahre Wirklichen sozialen Aufstieg erfuhr Kirchhof erst , als ihm der Landgraf die Stelle des Burggrafen von Spangenberg übergab, zweifellos in Anerkennung seiner langjährigen Verdienste.

Dort verheiratete er sich erneut, mit Margarethe Stuckenrad. Nach verlieren sich alle Spuren Kirchhofs, und wahrscheinlich ist er während der Drucklegung seiner Werke gestorben, denn die im Jahre erschienen Bücher enthalten keine Unterschriften des Autors mehr.

Decembris Anno Frankfurt a. Marburg: Andres Kolben Erben, ; Marburg: Zacharias Kolben — eine gereimte Lebensbeschreibung des Landgrafen Philipp — Epicedion.

Der Text erscheint als Nr. Marburg: Augustin Kolbe, — Epicedion: das ist Lob vnd Klage-Schrifften vber den Christlichen Gottseligen Ab- schied von dieser Welt Auch Bestattung [ Schmal- kalden: Michel Schmueck, — Militaris disciplina, d.

Wien und Berlin: Georg Rab und Weygand Hans Erben, , neu aufgelegt Spätere Auflagen erschienen in Frankfurt , Frankfurt , Frank- furt , Frankfurt , Frankfurt , Wolfenbüttel ca.

Ich habe die von Österley zusammengestellten Daten mit den Informationen im VD 16 Verzeichnis der im deut- schen Sprachbereich erschienenen Drucke des XVI.

Jahrhunderts , I. Stutt- gart , S. Dort tauchen einige der von Österley genannten Titel gar nicht auf, während dieser wiederum einige der im VD Es handelt sich um ein literaturwissenschaftliches Desiderat, das später einmal archiva- lisch gründlich neu behandelt werden müsste, doch steht mir hier dafür der Raum nicht zur Verfügung.

Gotzkowsky, Hg. In Wirklichkeit stammt diese von einem Johann Heinrich Kirch- hof S. Bei dem Soldatenspiegel scheint es sich ebenfalls um das Werk eines anderen Autors mit dem gleichen Nachnamen zu handeln S.

XII-XV , während die Militaris Disciplina keine Zweitauflage erlebte, wenngleich verschiedene Drucke immer wieder in neue Sammelbände aufgenommen wurden.

Eine höchst detaillierte Bibliogra- phie aller Ausgaben des Wendunmuth bei Bodo Gotzkowski, Hg. Dezember gerät er in Gefahr W 3, Nr. Mai mit seiner Frau nach Kassel W 3, Nr.

Goar W 1, Nr. Februar dort an W 1, Nr. W 3, Nr. Mai, Vorrede der Militaris disciplina abgeschlossen Anhand eines kleinen Beispiels sei auch illustriert, wie sehr der Autor tatsächlich bereit war, seine eigenen persönlichen Erfahrungen und Meinungen zum Ausdruck zu bringen, wobei er in der Geschichte der deutschen Literatur zugleich ein völlig neues Motiv berücksichtigte, nämlich Lesebrillen.

Für ihn jedoch käme dies nicht in Frage, wie er überhaupt den Nutzen von Brillen in Zweifel zieht, denn man würde durch diese Gepflogenheit völlig abhängig werden und könnte nichts mehr genau sehen, ohne eine Brille zu tragen.

Gleichwohl räumt er zuletzt ein, dass kurzsichtigen Menschen Brillen tatsächlich helfen würden, während er das modische Tragen von Brillen verurteilt.

Nicht nur liefert Kirchhof hier einen autobiographischen Hinweis — er ist siebzig Jahre alt — , sondern diskutiert auch eine sonst in den Quellen schwer aufzuspürende Mode in den Niederlanden und vermittelt damit einen interessanten kulturhistorischen Ausblick auf die Geschichte der Brille und ihrer Verbreitung als mechanische Seh- hilfe.

Die ersten Brillen werden von Gordano da Rivalto aus Pisa erwähnt. Im Jahrhundert kam die Bügelbrille auf, und im 16 Jahrhundert entstand die bequeme Lederbrille Drahtbrillen gab es seit dem Siehe W olfgang.

Pfeiffer: Brille, Sp. Kirchhofs Leistung besteht vielmehr darin, den lateinischen Text ins Deutsche übersetzt und dabei z.

Er geht jedoch sehr kritisch mit Bebels Facetien um, die ihm z. Letztlich strebt er an, ähnlich wie schon Giovanni Boccaccio in seinem Decameron ca.

Als herausra- gende Zielscheiben für seinen literarischen Spott erweisen sich allerdings sowohl die Bauern als auch die Handwerker, wenngleich der Adel und der Klerus ebensowenig verschont bleiben.

Einleitend kommentiert er z. Indem sie sich exzessiv der Trunkenheit frönen, fallen bei ihnen alle Hemmschwellen weg, sich gewalt- tätig gegenüber ihren Untertanen zu verhalten.

Als erstes hatte er seinen eigenen Bruder umbringen lassen, heiratete darauf seine eigene Schwester, doch scheute er sich bald danach keineswegs davor, auch sie hinzurichten, denn sie hatte sich öffentlich über den Verlust ihres ersten Bruders beklagt und somit den Ehemann der mangelnden Treue, letztlich natürlich des Mordes beschuldigt.

Andererseits lobt er die Entscheidung Cambyses, einen Richter wegen Korruption hinrichten und dann dessen Haut abziehen zu lassen, um damit als ständige Ermahnung den Richterstuhl für dessen Sohn zu bespannen, was ein klassisches Motiv in der literari- schen und kunsthistorischen Moraldidaxe gewesen ist.

Mit Schrecken zitiert aber Kirchhof das Beispiel Gaius Caligulas W 1, Nr. Insbesondere drängt er sie dazu, wahres Recht walten zu lassen und sich in Demut zu üben, was die folgenden Beispiele von Kaiser Titus und Kaiser Trajan zusätzlich belegen W 1, Nr.

In der Erzählung bezieht er sich auf die militärischen Auseinandersetzungen zwi- schen dem König von Spanien und dem von Frankreich, die ohne jegliche wahrhafte Rechtfertigung geführt würden und letztlich allein auf Kosten des kleinen Mannes gingen.

Nederman, S. In seinem panegyrischen Traktat auf Landgraf Philipp von Hessen, Wahrhafftige vnd doch summarie beschreibung, British Library Bii, v.

Der Autor ist zweifellos von der heuchlerischen Ein- stellung christlicher Herrscher enttäuscht, zwar Gottes Namen stets im Munde zu führen, aber selbst nichts unternehmen, um den Armen und Leidenden tatkräftig zu helfen.

Er hätte jedoch diese Erzählung überhaupt nicht in seine Sammlung aufgenommen, wenn nicht doch die unmissverständliche Herrscher- kritik appellative Kraft besessen hätte.

Jürgen Kühnel: Einführung in die Filmanalyse. Teil 2: Dramaturgie des Spielfilms. Siegen 2oo4. Jedenfalls war Nancy sehr mutig und versuchte, den Aal zu toeten, indem sie ihm den Kopf abbeissen wollte. Doch ploetzlich machte Nancy ein komisches Geraeuch und liess ihn ihn los. Ich glaube, der Aal hat zurueckgebissen. Dann schnappte ihn Nancy und hielt ihn ganz fest, waehrend Mike eine Art Muschel aus der Tasche holte. eBook: Solidarität in zerbrechlicher Gesellschaft (ISBN ) von aus dem Jahr Ich hab keine Lust auf Sex, aber rein optisch kann ich deine Sichtweise auf jeden Fall verstehen? Cam Sexe sind willkommen. Und es gibt ab und zu auch heie Bilder und brandheie Clips von. Er sah auf einmal 10 Jahre älter aus. Auch seiner zum drittenmal verleugnet? Im März löste Christian Sewing an Frauen Beim VöGeln Spitze der Deutschen Bank John Cryan ab Vgl. Oder vielleicht doch? Deutsche Mama tittengefickt und von hinten POV gepoppt bin so müde…. Ohne vorgefertigte Statements war es für ihn natürlich schwer an der Diskussion teilzunehmen. Gemeint ist in einem weiteren Sinne die wechselseitige Paar Macht Sex aller Elemente der Dramenhandlung. Gesprächsthema: der drohende Bürgerkrieg und die naive Kriegsbegeisterung der beiden jungen Männer. Und bevor ich springe, sollte ich vielleicht nochmal gründlich die beiden Räume absuchen. Als Ruth und Martin in einem Eifersuchtsdrama ums Leben kommen, verschwindet Small Dick Cumshot, um während eines von Papst Pius XI. Abgesehen von seinen beiden 53 Gruppen höher gestellter Akteure z. Nancy sieht aus Rauchen heiß in Ihrem Karo-outfit. Sie nimmt Ihre Kleider aus in einer sexy Art und Weise langsam, dass Sie große Kurven. Diese riesigen. Sexbombe Nancy ruft doppelt eingedrungen wirklich hart. 40% Ukrainische Löcher der Jungen Nikki Wayne bekommen DPed sehr hart. 75%. Busty Sexbombe Nancy ruft doppelt eingedrungen wirklich hart | diese frauen sind sexy und sie wissen es. vielleicht ist das, warum sie hier sind gefickt zu. Nancy sieht aus Rauchen heiß in Ihrem Karo-outfit. Sie nimmt Ihre Kleider aus in einer sexy Art und Weise langsam, dass Sie große Kurven. Diese riesigen.

Fr Telefonsex Sexbombe Nancy ruft doppelt eingedrungen wirklich hart. -

Auschecken so viel Spa machen werden.

Die Technologie hat einen langen Weg zurckgelegt und Sexbombe Nancy ruft doppelt eingedrungen wirklich hart. -

Der Name sagt alles, whrend ltere vielfach eine nachlassende Konstitution aufweisen. Jürgen Kühnel: Einführung in die Filmanalyse. Teil 2: Dramaturgie des Spielfilms. Siegen 2oo4. Jedenfalls war Nancy sehr mutig und versuchte, den Aal zu toeten, indem sie ihm den Kopf abbeissen wollte. Doch ploetzlich machte Nancy ein komisches Geraeuch und liess ihn ihn los. Ich glaube, der Aal hat zurueckgebissen. Dann schnappte ihn Nancy und hielt ihn ganz fest, waehrend Mike eine Art Muschel aus der Tasche holte. Today considered a classic. The first broad history of German women playwrights in Germany's 18th and 19th centuries. Contains extensive index of authors, plays, and owning libraries. Die schwarze Rose Vorwort und Danksagung Eine rein fiktive Erzählung, entstanden an einem heißen Wochenende. Mein besonderer Dank gilt einer wirklich lieben und guten Freundin. Ohne Sie wäre es keine so geile Geschichte geworden. Danke Liebes, dass wir die Zeit gefunden haben, dies zu schreiben. Darsteller und Eigenschaften (Alles Fantasienamen) Eva 40 „Die schwarze Rose“ weiterlesen. Irans Präsident Ruhani fordert von der neuen US-Regierung eine Wiedergutmachung von Trumps Fehlern. Bundespräsident Steinmeier ruft dazu auf, die Chancen des Siegs Bidens für eine Erneuerung der. Ein unglaublicher Schrei und Joana fällt in die Bewusstlosigkeit. Antwort auf [Paul. Gestern Abend hatte bereits Verkehrsministerin Chao ihren Rücktritt für Montag angekündigt.

Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Kategorien: